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Auswahl der Praktikanten aus Kenia – Eine Reise an den Äquator

Aufmerksam hören interessierte Studenten zu

Auf der daneben liegenden Versuchsstation wird auch Biogas erzeugt

...dafür wird der Dung von Milchkühen verwendet

...aus der Milch wird in der dazugehörigen Verarbeitungseinrichtung Joghurt und Co. hergestellt

Die Berufsschule befindet sich unweit des Regenwaldes direkt am Äquator

Im 30. Jahrgang des AKI-Praktikanten-programms werden 2020 erstmals Studenten aus Kenia für einen Zeitraum von sechs Monaten auf landwirtschaft-lichen Gastbetrieben in Süddeutschland aktiv am Familien- und Arbeitsleben teilnehmen.

Für die Auswahl der besten Bewerber reiste Projektmanager Markus Roßkopf Ende Februar an den Viktoriasee nach Ostafrika. Die unweit des Äquators liegende Partnerschule „Bukura Agricultural College“ zieht aufgrund ihres praxisorientierten Ausbildungsfokus‘ Junglandwirte aus dem ganzen Land an und bietet dadurch sehr gute Rahmen-bedingungen für ein erfolgreiches Praktikantenprogramm. Von über 100 Bewerbungen bekamen 50 voraus-gewählte Kandidaten die Chance, neben ihrer persönlichen Kompetenz und praktischen Erfahrung in der Landwirt-schaft ihre Deutschkenntnisse unter Beweis zu stellen, um so einen der 30 begehrten Praktikantenplätze zu ergattern.

Wie erwartet, aber dennoch mit großer Freude konnte sich AKI-Projektmanager Markus Roßkopf von der großen Motivation und Wissbegierde der Kandidaten überzeugen. Neben den sehr guten Englischkenntnissen und dem umfangreichen Deutsch-Präsenzkurs kommt erstmals ein interaktiver Online-Deutsch-Kurs zum Einsatz, um die Praktikanten sprachlich bestmöglich auf den Praktikumsbeginn Ende Mai vorzubereiten.

Das „German-African Trainee Program“ ist Teil des „Ausbildungspaktes mit Afrika“, welches durch das Bundes-ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zur Organisation und Durchführung an AKI vergeben wurde. In den kommenden Jahren bekommen mehrere Hundert junge Afrikaner die Möglichkeit, in verschiedenen Aus- und Weiterbildungsprogrammen in Deutschland ihr Wissen und ihre Erfahrung im Agrifood-Sektor auszubauen. Dabei geht es in erster Linie um „Hilfe zur Selbsthilfe“, was sehr gut zum Motto der AKI-Praktikantenprogramme „Lernen durch Tun“ passt. Ziel der Initiative ist es, die wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven des jungen und ländlichen Afrikas zu verbessern, um damit eine der wesentlichen Ursachen von Wirtschaftsmigration und anderen Fluchtursachen zu bekämpfen.

Die Studenten des Bukura Agricultura Colleges sind zwischen 18 und 26 Jahren alt und in der landwirtschaftlichen Subsistenzwirtschaft aufgewachsen. In Sprachkursen sowie interkulturellen und landwirt-schaftlichen Fachkursen werden die Praktikanten intensiv auf den Aufenthalt in Deutschland vorbereitet.

Noch wenige Plätze vorhanden

Neben Kenia – und ab 2021 Togo – wartet mit Georgien ein weiteres neues Länderprogramm in den Startlöchern. AKI sucht aktuell noch Familienbetriebe in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen sowie der Pfalz und in Rheinhessen. Wenn Sie als landwirtschaftlicher Familienbetrieb Interesse an der Teilnahme haben, melden Sie sich zeitnah bei uns, um einen der letzten Plätze zu erhalten.